Ein schmeichelhaftes Porträt, eine Pressekampagne, ein Preis zur rechten Zeit: All das baut Reputation auf. Relevanz schafft es selten – und die Verwechslung der beiden geht regelmäßig zulasten des Klienten.
Wikipedia wägt nicht, wie angesehen jemand ist. Sie wägt, ob unabhängige, zuverlässige Quellen ausführlich über ihn geschrieben haben. Ein wohlwollender Beitrag, den Sie selbst arrangiert haben, ist in den Augen eines Prüfers ein Interessenkonflikt, kein Beleg.
Am schwersten haben es Kandidaten mit der lautesten Publicity und der dünnsten unabhängigen Quellenlage: viel gesagt, wenig davon unbeteiligt. Reputationspflege und enzyklopädische Relevanz ziehen oft in entgegengesetzte Richtungen.
Unser Rat ist unspektakulär: Tun Sie, was unabhängig dokumentiert wird, warten Sie, bis die Quellenlage gewachsen ist, und lassen Sie den Artikel folgen. Eine Enzyklopädie ist ein nachlaufender Indikator für Bedeutung, nie ein vorauseilender.